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Ilona Schütt
Hamburg

 •  Basenfasten-Leiterin
 •  Zertifizierte Ernährungsberaterin
 •  Massagetherapeutin
 •  Klangmassage
 •  Entspannungstechniken (Kursleiterin, DTB)
 •  Übungsleiterin, Nordic-Walking-Instructor (DTB)


Auskunft und Anmeldung:
E-Mail   /  Tel. 040 - 60901752 (AB)

 Seminare, Aktuelles, Basenfasten siehe auch
     
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Gesund ernähren und genießen !

Informationen  •  Tipps

»Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke.« (Sebastian Kneipp)

Liebe Leserin,  lieber Leser,

Sie kennen sicher das alte Sprichwort:
„Nichts ist so schwer zu verändern wie unsere Ernährungsgewohnheiten“.

Sind radikale Umwälzungen die beste Wahl? In der Regel nicht! Erfahrungsgemäß führen sie schon nach kurzer Zeit zur Rückkehr zu den alten Ernährungsgewohnheiten. Sie sollten Ihren Speiseplan also keineswegs von heute auf morgen gänzlich verändern. Bedeutend erfolgversprechender ist hier der Weg der kleinen Schritte.
Jeder Mensch unterliegt nicht nur seinen Vorlieben für bestimmte Speisen, Abneigungen oder Unverträglichkeiten, sondern auch seinem individuellen Stoffwechselgeschehen. Folglich gibt es nicht die einzig richtige Kost für alle!

Fleischlos unglücklich?
Grundsätzlich muss die Statistik nicht angezweifelt werden, die besagt, dass sowohl Herz-Kreislauf-  als auch andere Zivilisationskrankheiten bei vollwertiger vegetarischer Kost erheblich seltener auftreten als bei Fleisch verspeisenden „Hausmannskostlern“. Doch längst nicht jeder Vegetarier ernährt sich gesund. Bei den sogenannten Puddingvegetariern findet man verständlicherweise den positiven Gesundheitseffekt nicht.*

Appetit auf ...???
Verspüren Sie öfter Appetit auf „dieses und jenes, auf alles und nichts“? Sie essen „hiervon“ etwas... und „davon“ etwas mehr, doch das unbefriedigende Gefühl lässt sich nicht vertreiben? Dies kann ein deutlicher Hinweis auf Vitalstoffmangel sein.
Das Bedürfnis, vermehrt Nahrung aufzunehmen, ist häufig der Versuch des Organismus, Versorgungsmängel auszugleichen!
Mit einer basenreichen Vitalkost, die im Alltag leicht zu praktizieren ist, beugen Sie Mangelerscheinungen vor! Zudem ist die basische Vitalkost hervorragend geeignet, das individuelle Wohlfühlgewicht anzusteuern.

• Informationen zu meinen Basenfasten-Seminaren finden Sie im Menü SEMINARE (s. Startseite) und hier: Link

Eine allgemeine Empfehlung, die Sie in mittlerweile zahlreichen Ratgebern zu Säure-Basen-Balance finden:
70 bis 80 % basenüberschüssige und 30 bzw. 20 % säureüberschüssige Kost.
Jedoch keine Regel ohne Ausnahme! Und der Ausnahmen gibt es viele.

Aller Anfang ... muss nicht schwer sein!
Wenn Sie nicht sogleich konsequent mit einer intensiven Entsäuerung beginnen möchten, wäre es zu Anfang schon nützlich, den Anteil der tierischen Eiweiße zugunsten des Basenanteils zu verschieben.
Bezogen auf die Verpflegung eines ganzen Tages:
a) ca. 3/4 GEMÜSE, Blattsalate, Kräuter und Obst (Gemüse sowohl roh als auch gegart, Kartoffeln möglichst als Pellkartoffeln, nicht als Pommes frites!) und
b) ca. 1/4 Säurebildner. Dazu zählen vor allem Fleisch, Wurst, Fisch, Milch und Milchprodukte, Fast Food, vitalstoffarme Nahrungsmittel, Chips und übliche Süßigkeiten, auch wenn die renale Belastung von Zucker für sich genommen lt. modifizierter PRAL-Tabelle im neutralen Bereich liegt (Link). Selbstverständlich sollte dies nicht als Freibrief für einen reichlichen Zuckerkonsum verstanden werden, dieser sollte weitestgehend minimiert werden.
Vollkornprodukte werden, sofern verträglich, von Ernährungswissenschaftlern prinzipiell in Maßen empfohlen, auch wenn sie nach PRAL als leicht säureüberschüssig angegeben werden.

Grundsätzlich gilt:
Um ausreichend Säuren ausschwemmen zu können, benötigt der Organismus Tag für Tag in größerer Menge basenbildende Mineralstoffe, die vor allem in Gemüse reichlich vorhanden sind. Obst steht erst an zweiter Stelle. Für die Kostzusammensetzung ist nicht nur der Gesundheitszustand ausschlaggebend, sondern auch der individuelle Stoffwechsel- bzw. Ernährungstyp. Bedenken Sie bitte auch: Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß, sondern wie bei der Farbenvielfalt auch hier unzählige Abstufungen: stark bis schwach säurebildend und stark bis schwach säureüberschüssig.

Außerdem:
Für unsere Gesundheit ist von Bedeutung, ob das Nahrungsmittel nach Abschluss des Aufschließungsprozesses als säure- oder als basenüberschüssig zu bewerten ist. Dies kann von Mensch zu Mensch oder gar von Situation zu Situation unterschiedlich sein. Eine wesentliche Rolle spielt hier der Zustand des Verdauungstraktes.
Zusätzliche SPEZIALMASSAGEN nach den von Dr. Renate Collier zusammengestellten Grundlagen sollen die Entschlackung des Organismus unterstützen und das Wohlbefinden wirksam fördern. So sollen die im Bindegewebe eingelagerten Säuresalze und andere unerwünschte „Abfallprodukte“ des Stoffwechsels gelöst und zur Ausscheidung gebracht werden, um auch damit den Lymphfluss und das Wohlbefinden zu fördern.

Säure- bzw. Basenüberschüssigkeit von Lebensmitteln
In diversen Veröffentlichungen finden Sie teilweise stark abweichende Auskünfte über den jeweiligen pH-Wert von Lebensmitteln, die mehr irritieren als aufklären. Nach meiner Erfahrung genügt es völlig, sich an der einfachen Grundregel zu orientieren: ca. 3/4 basisch und der Rest säureüberschüssig.  Allerdings sollten bestimmte Nahrungsmittel möglichst gänzlich gemieden werden. In einer Basenkur wird der Anteil der basischen Lebensmittel auf mindestens 90 Prozent erhöht.

Zum Thema Fruchtzucker informiert ein Artikel des UGB: „Fruchtzucker: Schlechter als sein Ruf“ von Dipl. oec. troph. Karin Riemann-Lorenz. Auszug: „Fruchtzucker klingt nach Frucht, Gesundheit und Natürlichkeit. Doch die Realität sieht anders aus. Vielen verarbeiteten Produkten ist Fruktose zugesetzt. Größere Mengen aber machen dick und haben negative Folgen für die Gesundheit.“ Link

Weizen macht dick, krank und dumm?
Auch zu diesem Thema hat der UGB einen Artikel veröffentlicht: „Hysterie um Weizen“ Link

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Quellen und weiterführende Literatur - siehe auch unter 'Säure-Basen-Balance':
»Vegetarismus - Grundlagen, Vorteile, Risiken«; Prof. Dr. Claus Leitzmann (C.H. Beck, WISSEN)
»Vollwert-Ernährung: Konzeption einer zeitgemäßen und nachhaltigen Ernährung«;
  Karl von Koerber, Thomas Männle, Claus Leitzmann (Haug)
»Wie gesund ist Milch wirklich?«, NDR (youtube.com);
  zu Wort kommen Prof. Kurt Miller, Dr. Jörn Reckel, Dr. Dehtleff Banthien u. a.
»Allergien und Unverträglichkeiten: Wahn oder Wirklichkeit?« von Dr. Astrid Menne; www.ugb.de
»Kranker Darm - kranker Körper« von Dr. Helmut Weiss (Haug/vergriffen)

Info zu 'Kalzium' siehe Menü REZEPTE - DIES & DAS.

*Bei Interesse: http://www.ugb.de/forschung-studien/fleischesser-nicht-gesuender-als-vegetarier/
oder http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/vegetarier-ungesund/


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Erstellt: Januar 2004. Zuletzt aktualisiert: 14.10.2017